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Ein Wohnhaus in dem gearbeitet wird, ein Bürohaus in dem gewohnt werden kann. Die Anteile Wohnen und Arbeiten innerhalb eines Hauses flexibel zu halten, beides zu ermöglichen ist die Grundidee des Entwurfs für das Stadthaus B12.

Die drei Zonen Rückgrat, offene Mitte und Treppengarten ermöglichen eine flexible Nutzung der vier Ebenen. Außenraumbezug und Großzügigkeit prägen dass offene Grundrisskonzept.

Das Stadthaus B12 liegt als Teil der Siedlung „Wohnen an der Versöhnungskirche“ an der Gedenkstätte Berliner Mauer / Bernauer  Strasse. Die Umgebung ist einerseits geprägt von der Weite der Gedenkstätte andererseits von der nachbarschaftlichen Atmosphäre im inneren der Siedlung.

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Entlang der Brandwand erfolgt die interne Erschließung durch Treppen und die vertikale Verteilung der Versorgungsleitungen. Küchen, Bäder und WCs sind entlang dieser Wand angeordnet, ebenso die aussteifenden Wände.

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Frei von tragenden Bauteilen, ermöglicht die offene Mitte die flexible Anordnung von freier Möblierung oder raumteilenden Wänden. Damit wird sie den Bedürfnissen von Wohnen und Arbeiten gerecht.

Die Decken sind als Beton-Halbfertigteile ausgeführt. Die deutlich herausgearbeitete Elementierung betont das Tragwerk und gliedert den Raum.
 

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Der Treppengarten bildet einen begrünten Erschließungsbereich, der den Außenraumbezug durch Balkone und Austritte verstärkt. Im Lauf der Zeit wird er ein hängender Garten werden.

Schlanke Zugstäbe – durch Schraubverbindungen mit Doppelrohrzangen zusammengefügt – minimieren den Materialeinsatz und vermitteln einen schwebenden Charakter.

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