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Der Erweiterungsbau des RRI/OLS ist so gesetzt, dass er zum Kopfbau des Gesamtgebäudes wird. Der Baukörper schiebt sich in voller Höhe vor das Bestandsgebäude Haus 47.1. Der Eingang in den Neubau bildet zukünftig den Haupteingang des Gesamtgebäudes. Mit Betreten der Eingangshalle sind die Zugänge zu den Funktionsbereichen des Neubaus, zu den Bestandsbereichen Haus 47 und Haus 53 sowie der Zugang zum Innen- hof direkt wahrnehmbar. Der Innenhof stellt einen geschützten Arbeits- und Rückzugsort im Freien für alle im RRI/OLS arbeitenden Forschungsgruppen dar.

 

Die Forschungsflächen sind auf drei Ebenen organisiert. Alle drei sind als Open Lab Space konzipiert. In der Erstbelegung sind im Erdgeschoss die OMICS Plattformen angeordnet, im 1. und 2. Obergeschoss befinden sich die Forschungsverfügungsflächen für die translationalen Arbeitsgruppen. Zentrale Räume der Infrastruktur wie Spülküche etc. sind in den belichteten Bereichen des Sockelgeschosses zusammengefasst.

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Büros, Auswertung, Labore, Sonderlabore und Labornebenräume stellen unterschiedliche Anforderungen an die technische Infrastruktur wie Luftwechsel, Zugangskontrolle etc. Gleichzeitig ist eine möglichst hohe Nutzungsflexibilität erforderlich, da sowohl die Flächenverhältnisse zwischen den unterschiedlichen Nutzungen als auch die von diesen abgeleiteten Anforderungen an die Räume einem stetigen Wandel unterliegen und von konkreten Forschungsprofilen abhängig sind. Die konzipierte Grundrissstruktur soll ein Höchstmaß an Flexibilität bei gleichzeitiger Berücksichtigung der differenzierten Raumanforderungen erreichen.

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Grundrissauschnitt-4

Die Erscheinung des Gebäudes ist geprägt durch die bewusst einfach gehaltene monolithische Fassade. Der einschalige Wandaufbau aus Leichtbeton ist als selbsttragende Konstruktion ausgebildet. Die gewählte Konstruktion ermöglicht eine langfristige Flexibilität des Ausbaus und freie horizontale Medienführung

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